Schlagwort-Archive: Mädchen

Abiball 2016

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Das war nicht unser Abiball,  sondern der Abiball des Jahrgangs unter uns. Ein Jahr ist unser eigener nun her. Man hat irgendwie das Gefühl, dass sich nichts verändert hat, alles ist gleich, nichts ist passiert. Man umarmt sich, stellt immer die gleiche Frage“Was machst du jetzt?“und geht weiter.Doch blickt man zurück, ist trotzdem nichts mehr so, wie es einmal war.
Umzug, Trennungen, FSJ, Praktika, Uni, Ausbildung…irgendwie stolpern wir alle durch unser Leben. Wie auch immer★

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I got a pocket full of sunshine

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Während andere Leute dir schreiben, dass sie grade in Rom sind oder dir ein Foto schicken mit der Beschreibung „Eis essen“, sitzt du im Bulli und wartest, bis die Kinder endlich wiederkommen und einsteigen. Und obwohl du ungeduldig bist und eigentlich losfahren möchtest, genießt du auch den kurzen Moment des Nichtstuns.
Schrottbulli – ein ♥ für dich.

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Seminarwoche 2

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Irgendwo im Nirgendwo. Einsam auf einem Berg. Und doch irgendwie gemeinsam als Gruppe.
Nach unserer Kennenlernwoche vor 3 Monaten hieß es letzte Woche „Auf in Runde 2“. Vertraute Gesichter und jede Menge Aktionen, die ich nicht so schnell vergessen werde.

Wenn der Autofahrer plötzlich den Motor abstellt und Mitten auf dem Kauflandparkplatz anfängt zu schreien…

Wenn „Hulapalu“ ständig aus den Boxen schallt…

Wenn man plötzlich anfängt, lauter verschiedene Dialekte gleichzeitig zu sprechen…

DANN war es mal wieder eine typische Seminarwoche. Und obwohl es auch anstrengend war, die überfluteten Bäder und das unmöglich frühe Frühstück einem den letzten Nerv geraubt haben, so kann ich trotzdem sagen „Irgendwie vermiss ich es auch“.

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         „Lieblingsseminarmenschen -ihr wohnt viel zu weit weg“

Berchtesgaden -Rückblick vor 2 Wochen

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Ein Seminar im Schnee mit einer buntgemixten Gruppe von Freiwilligen.
Trotz der anfänglichen Sorge, dass wir eventuell nicht ankommen und den Ford zu Schrott fahren, haben wir es in den Zipfel von Deutschland geschafft. Unser Freizeitsziel : Ski-/Snowboard-/Langlauf fahren ohne sich dabei etwas zu brechen. Ziel erreicht, kann man rückblickend sagen.
Aber auch in der „Arbeitszeit“ hatten wir viel Spaß beim Kakao trinken Betreuen von verschiedenen Stationen. Besonders beeindruckend war die Tatsache, das ein blinder Junge besser die Slackline beherrscht hat, als die Mehrzahl der Sehenden.
Jetzt habe ich aber wirklich genug Schnee gehabt, der Frühling kann kommen 🙂

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Kopfsalat

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„The problem with the future is that it keeps turning into present“

-Groß erläutern braucht man diesen Satz nicht. Er erklärt sich von selbst,  jeder kennt das Gefühl. Man muss Entscheidungen treffen und Sachen planen, obwohl man nicht will. Doch man muss. Weil das Leben nicht wartet. Weil die Zeit verschwindet. Doch was ist richtig und was ist falsch? Reicht Plan A? Plan B? Plan C? Was bereue ich, wenn ich Plan A nehme? Was, wenn Plan B scheitert? Auf Plan C setzen? Welchen Plan setzte ich überhaupt um? Fragen über Fragen. Sie ergeben Kopfsalat. Und das ist das schlimmste. Denn man kann nicht aufhören, über diese Dinge nachzudenken.  Man kann nicht vor sich selbst weglaufen. Die Gedanken kommen mit. Auch wenn man nach außen hin eine Fassade aufbaut, innen bleiben sie. Nur wenigen Menschen erlaubt man einen Blick hinter die Fassade. Und noch weniger davon, verstehen einen wirklich. Aber wenn sie es tun, dann können manche Sätze von ihnen mitten ins Schwarze treffen. Sätze, die einem klarwerden lassen, was man sich selbst nicht eingesteht.
Larissa schrieb mir “ Nun denn, ich glaube, wir sind beide ganz gut darin, uns Gedanken über eine Entscheidung zu machen, die wir längst getroffen haben“.
– Du hast recht♡.Mitten ins Schwarze.

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Mensch ärger dich nicht

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Der wohl passenste Titel, den das Spiel haben könnte.  Mensch ärger dich nicht. Denn man ärgert sich. Und wie! Weil man von seinen Mitspielern rausgeworfen wird.Oder man ärgert seine Mitspieler,  in dem man sie rausschmeisst. Seit dieser Woche spiele ich das fast täglich mit den Kindern, bereite denen eine riesengroße Freude, wenn sie mich rauswerfen können und hab auch selbst meinen Spaß daran. Traurig ist nur, dass manche nicht mal „Mensch ärger dich nicht“, „Uno“  oder „Monopoly“ kennen/können/spielen wollen. Einfach, weil es nichts mit Medien zu tun hat. Mal ganz ehrlich-wann habt ihr zuletzt gespielt?

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Das war, neben dem Findusspiel, Siedler, Cultures und Harry Potter, das einzige PC Spiel, was ich wirklich gern gespielt habe 😀

Rückblick

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6 Wochen sind vorbei. 6 Wochen FSJ-Arbeit. Was das bedeutet und was ich in der Zeit gelernt habe? Gute Frage. Ich arbeite in einem Internat, Schwerpunkt Jugendhilfe. Hausaufgabenbetreuung, Flüchtlinge unterrichten, Zimmer kontrollieren, Bullifahrten zu Rewe/Therapeuten etc, Arztbesuche, Freizeitangebote organisieren und veranstalten – das sind die alltäglichen Dinge, die gemacht werden müssen. Hinzu kommen dann noch die unerwarteten Sachen. Ausraster der Kinder, bei denen Gegenstände durch die Luft fliegen und kaputt gehen, Telefonate mit den Eltern / dem Jugendamt oder Streiche der Kinder. Mein persönliches Highlight war, als ich aus dem Marmeladenglas  ein gepelltes Ei gefischt habe. Wer drückt denn bitte ein Ei in die Marmelade und stellt das Glas wieder zurück in den Kühlschrank? Manchmal ist es echt schwer, die Kinder und ihr Handeln zu verstehen. Nur eins ist sicher: Es eskaliert eh.
Also alles aus der ironischen Distanz betrachten und nicht wahnsinnig werden. Irgendwie ist es ja auch lustig 😀

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Dann ist die Welt ein bisschen weniger scheiße

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Es gibt doch nichts besseres, als von Menschen überrascht zu werden. Natürlich meine ich das Überraschen im positiven Sinne. Ob es nur eine kleine Nachricht ist,wenn man lange nichts mehr von der Person gehört hat oder ein unerwarteter Besuch. Danke♥

Back. Pause. Play. Stop. Forward.

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Wenn man ein Lied hört, kann man es stoppen. Man kann zurückspulen, bis man wieder beim Refrain ist. Oder man spult vor, damit das Lied schneller vorbei ist. Sogar Lieder ganz zu überspringen ist möglich. Im Leben ist das nicht so. Es gibt Momente, die möchte man anhalten, zurückspulen und wieder von vorne erleben. Aber auch solche, die man am liebsten komplett überspringen möchte. Aber sie alle gehören zu unserm Leben irgendwie dazu, deshalb habe ich beschlossen, ein paar von meinem Momenten und Gedanken aufzuschreiben. Wer mich kennt weiß, dass hier also viel Ironie, Doofkram, Rechtschreibspecialeffekte und ähnliches zu finden sein wird. Überwiegend mache ich das hier nur für mich, aber falls ihr mal akute Langeweile haben solltet, schaut vorbei:)

Zu mir- Ich bin Jule und mein Alter ist stark von der Situation abhängig. Zumindest auf dem Perso bin ich 19 Jahre alt. Ich bin ein Meister darin, Dinge aufzuschieben. Was ich nicht aufschieben kann, ist der 1. Arbeitstag-Montag als FSJ’lerin. Unglaublich, aber wahr- ab nächsten Montag habe ich doch echt wieder was zu tun. Zumindest für ein Jahr:D

To be continued…

Jule☺