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Motze-Montag 5.0- DHL&Hermesdrama

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Motze-Montag 5.0- DHL&Hermesdrama

Heute widmen wir uns mal wieder voll und ganz dem Motze-Thema. Und zwar soll es heute um DHL gehen. Oder Hermes. Eh alles irgendwie das Gleiche gefühlt. Ich meine, ja, die Mitarbeiter haben mittlerweile mehr zu liefern, Onlineshopping sei dank. Und ja, man muss damit rechnen, dass Pakete etwas länger brauchen, um zugestellt werden zu können. Oder auch, dass man in der Zeit vielleicht nicht zuhause ist, wenn das Paket kommt. Alles legitim, alles Dinge, worüber ich nicht motzen möchte. Worüber ich allerdings sehr wohl motzen möchte, ist die Art und Weise wie manche (nicht alle!) Mitarbeiter mit den Paketen umgehen. Zumindest bei uns im Viertel ist es quasi normal,dass Pakete einfach so in das Mehrfamilientreppenhaus gestellt werden. Wenn man Glück hat,befindet sich ein Zettel im Briefkasten. Wie gesagt,wenn man Glück hat. Es ist allerdings auch schon vorgekommen, dass weder ein Zettel im Briefkasten lag, noch der Paketzusteller mit den fliegeden Schühchen mir mitteilen konnte, wo mein Paket geblieben ist. Allein die Auskunft“ Ist zugestellt“ war in ihrem System sichtbar. Bei wem und wo,leider nicht. So kam es, dass ich drei Tage verzweifelt Kundenhotlines durchgeklingelt habe, alles in Frage gestellt habe, bis plötzlich der Hausmitbewohner von oben klingelte und mir mein ersehntes Paket in die Hand drückte. Huch, wieso hatte er das und ich wusste das nicht? Tja, liebe Götterboten, auf eure Antwort dazu bin ich gespannt. Auch fabelhaft finde ich es, wenn Paketzettel von außen auf die Haustür geklebt werden. Genau da, wo täglich tausende, ach was schreib ich, millionen Menschen langgehen. Ok,vielleicht hab ich mich da etwas verzählt. Wie dem auch sei, was ist so schwer daran, zumindest den Zettel in den jeweiligen Briefkasten zu tun? Die Briefkästen hängen sogar draußen. Man muss nichtmal klingeln dafür. Apropos- auch immer wieder schön. Man ist den ganzen Tag zuhause, wartet auf seine Lieferung und dann geht man um 15h aus dem Haus& der Zettel mit der Info,dass man sein Paket morgen ab 11h bei der Postfiliale abholen kann,liegt bereits im Briefkasten. Dieser Zusteller hat es offensichtlich nicht mal probiert, zu zustellen. Ich versuche mittlerweile echt schon weniger online einzukaufen. Spätestens seit dem Tag, als ich 12 Kilo Katzenstreu, welches ich mir bestellt hatte,um es nicht mit meiner gebrochenen Rippe tragen zu müssen, zufuß aus der Filiale holen musste, bin ich echt vorsichtiger geworden. Aber wenn ich es dann doch mal tue,nervt es mich umso mehr,wenn dann auch noch so etwas hinzukommt.

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Fragebogen an besorgte Bürger

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□ Haben Sie eine Wohnung?
□ Haben Sie ausreichend zu essen?
□ Schlafen Sie in einem eigenem Bett?
□ Haben Sie Zugang zu sauberem Trinkwasser?
□ Müssen Sie frieren?
□ Sind Sie krankenversichert?
□ In Ihrer Wohngegend fallen keine Bomben?
□ Bei Ärger mit Behörden können Sie vor Gericht gehen?
□ Haben oder hatten Sie Zugang zu kostenloser Bildung?
□ Dürfen Sie ihre Regierung frei und geheim wählen?
□ Haben Sie eine bezahlte Arbeit oder beziehen Rente, Pension, Grundsicherung oder Unterstützung bei Arbeitslosigkeit?
□ Dürfen Sie Ihre Religion frei ausüben oder ablehnen?
□ Geht es Ihnen wirklich schlecht?

Habe diesen Fragebogen vorhin im Netz gefunden. Klar, wir jammern viel und gerne. Doch im Endeffekt,  können wir uns kaum beklagen, verglichen damit, wie es anderen geht.

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Depression war nie tragbar doch steht uns so gut

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Eigentlich wollte ich nur kurz auf Facebook gehen. Die Startseite einmal runtercrollen, feststellen, wie langweilig Facebook geworden ist, seit dem es Whatsapp gibt und wieder offline gehen.
Doch dann habe ich eine Nachricht entdeckt, die mir eigentlich schon vor 2 Woche  geschickten wurde. Ich antwortete und plötzlich war ich in einem mehrstündigem Gespräch, in dem es über Depression, Selbstmordgedanken, Beziehungen und Zukunft ging. Krass, wie sich Menschen im Netz öffnen und über ihre Ängst und Gefühle reden…naja….schreiben können. Ich fand es echt beeindruckend, wie frei und offen die Person über ihre Krankheit schreiben konnte. Und auch, wie sie versucht damit klarzukommen. Sie hat meinen vollen Respekt verdient 🙂

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„Ist der Horizont weit weg?“

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Ich saß gestern 30 Minuten im Auto neben einem 4-Jährigen Kind und war überrascht, wie viele Fragen Kinder innerhalb der kurzen Zeit stellen können. „Warum gehen die Regentropfen auf der Scheibe zur Seite? Warum läuft mein Lieblingslied nicht im Radio? Kannst du dich auch so verrenken wie Hundi *Das Kuscheltier, was zu einem Knoten verformt wurde- hä natürlich kann ich das?*? …

Aber mal ganz ehrlich- durchschnittlich stellt ein 4-Jähriges Kind am Tag rund 400 Fragen. Mir kam der Gedanke, dass ich heute definitiv nicht mehr so viele Fragen stelle. Eigentlich sind es sogar immer die selben. “ Wie gehts? Wie spät ist es? Was machst du grade? Kannst du mir mal _________ geben?“ – um dem entgegen zu wirken, habe ich es heute mal mit „Fragenstellen“ versucht. Und was war die Standartantwort? -„Google es doch“ . Ahhhhhh ja. Deshalb stellt man weniger Fragen. Na gut, Problem gelöst. Aber das ist ja auch ein Vorteil an Google. Man kann sämtliche Sachen suchen, auch wenn sie noch so dumm sind und wenn man mal was nicht weiß, dann googlet es schnell und tut so, als hätte man es auch ohne Internet gewusst. Was ist eure Meinung dazu? DSC06495