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Motze- Montag vepasst

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Motze- Montag vepasst

Na, wem von euch ist es aufgefallen? Mir ist es tatsächlich eben erst eingefallen,als ich mich fragte, welcher Wochentag überhaupt heute sei und wann endlich wieder Wochenende ist. Ich schätze mal,dass das Ganze der Klausurenphase geschuldet ist. Mein Kaffeekonsum, der normalerweise echt verhältnismäßig niedrig ist- tatsächlich beschränkt er sich auf mal mit Freundinnen einen Kaffee zu trinken oder beim Frühstück mit der Schwester- hat extrem zugenommen und auch meine Stimmungsschwankungen, erfüllen ihren Klausurphasencharakter. Ständig bin ich total hingerissen zwischen „Nein,du darfst jetzt nichts schönes machen,du musst lernen“ und „Ach was soll ich lernen, wird schon werden“. Hinzu kommen Gedanken wie „Wie soll das bloß klappen?“ und „Was ist überhaupt der Sinn davon?“ und schwups,sind andere Dinge vergessen. Wie zum Beispiel der Motze-Montag Beitrag von gestern. Oder das ich seit Tagen Zewa kaufen möchte. Ich muss sagen,dass ich echt froh bin,dass ich keine Geburtstage momentan verpassen kann,da irgendwie niemand aus meinem näheren Umfeld im Juli geboren ist. Wie auch immer. Vielleicht geht es euch ja ähnlich,dass ihr in bestimmten Phasen eures Lebens Dinge vergesst oder solange prokrastiniert,bis es an ein Zeitproblem grenzt. Zu Letzterem zähl ich auf jeden Fall auch. Ich will nichts sagen,aber gestern hab ich angefangen,Weihnachtsgeschenke einzupacken. Und ja,dass ist kein Witz. Und nein, ich weiß nicht was erschreckender ist- dass ich im Juli bereits vereinzelte Weihnachtsgeschenke habe oder meine Lernzeit dafür nutze,diese einzupacken. Für in 5 Monaten. Naja,wie auch immer. Ich wünsch euch eine entspanntere Woche, genießt den kleinen Herbsteinzug (zumindest in Niedersachen) und liebe Grüße auch raus an die Schweiz und an die Amerikaner, die sich auf meinen Blog verirrt haben:)

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Rückblick

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6 Wochen sind vorbei. 6 Wochen FSJ-Arbeit. Was das bedeutet und was ich in der Zeit gelernt habe? Gute Frage. Ich arbeite in einem Internat, Schwerpunkt Jugendhilfe. Hausaufgabenbetreuung, Flüchtlinge unterrichten, Zimmer kontrollieren, Bullifahrten zu Rewe/Therapeuten etc, Arztbesuche, Freizeitangebote organisieren und veranstalten – das sind die alltäglichen Dinge, die gemacht werden müssen. Hinzu kommen dann noch die unerwarteten Sachen. Ausraster der Kinder, bei denen Gegenstände durch die Luft fliegen und kaputt gehen, Telefonate mit den Eltern / dem Jugendamt oder Streiche der Kinder. Mein persönliches Highlight war, als ich aus dem Marmeladenglas  ein gepelltes Ei gefischt habe. Wer drückt denn bitte ein Ei in die Marmelade und stellt das Glas wieder zurück in den Kühlschrank? Manchmal ist es echt schwer, die Kinder und ihr Handeln zu verstehen. Nur eins ist sicher: Es eskaliert eh.
Also alles aus der ironischen Distanz betrachten und nicht wahnsinnig werden. Irgendwie ist es ja auch lustig 😀

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