Schlagwort-Archive: Fragen

Von vorne

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„Immoscout38“ öffnen. Gucken,ob eine neue Wohnungsanzeige veröffentlicht wurde. „Immoscout38 schließen“. „Wg gesucht“ öffnen.Gucken,ob eine neue Wohnungsanzeige veröffentlicht wurde. „Wg gesucht“ schließen. Das gleiche noch einmal mit Ebay Kleinanzeigen und Immonet. Öffnen. Schließen. Warten. Neuladen. Öffnen. Schließen. Warten.

„Zu wann wäre die Wohnung frei?“ „Gibt es einen Keller?“ „Wie viel kostet sie warm?“ „Ist eine Einbauküche vorhanden?“

„Haben Sie jemanden,der für Sie bürgt?“ “ Es gibt sehr viele Anfragen auf diese Wohnung“. „Haben Sie eine Schufa-Auskunft?“ „Wir melden uns,wenn wir uns entschieden haben.

-Absage.

„Immoscout38“ öffnen. Gucken,ob eine neue Wohnungsanzeige veröffentlicht wurde. „Immoscout38 schließen“. „Wg gesucht“ öffnen.Gucken,ob eine neue Wohnungsanzeige veröffentlicht wurde. „Wg gesucht“ schließen. Das gleiche noch einmal mit Ebay Kleinanzeigen und Immonet. Öffnen. Schließen. Warten. Neuladen. Öffnen. Schließen. Warten.

„Zu wann wäre die Wohnung frei?“ „Gibt es einen Keller?“ „Wie viel kostet sie warm?“ „Ist eine Einbauküche vorhanden?“

„Haben Sie jemanden,der für Sie bürgt?“ “ Es gibt sehr viele Anfragen auf diese Wohnung“. „Haben Sie eine Schufa-Auskunft?“ „Wir melden uns,wenn wir uns entschieden haben.

Das habe ich mir doch anders vorgestellt. Leichter. Irgendwie.

Von vorne…

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Fragebogen an besorgte Bürger

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□ Haben Sie eine Wohnung?
□ Haben Sie ausreichend zu essen?
□ Schlafen Sie in einem eigenem Bett?
□ Haben Sie Zugang zu sauberem Trinkwasser?
□ Müssen Sie frieren?
□ Sind Sie krankenversichert?
□ In Ihrer Wohngegend fallen keine Bomben?
□ Bei Ärger mit Behörden können Sie vor Gericht gehen?
□ Haben oder hatten Sie Zugang zu kostenloser Bildung?
□ Dürfen Sie ihre Regierung frei und geheim wählen?
□ Haben Sie eine bezahlte Arbeit oder beziehen Rente, Pension, Grundsicherung oder Unterstützung bei Arbeitslosigkeit?
□ Dürfen Sie Ihre Religion frei ausüben oder ablehnen?
□ Geht es Ihnen wirklich schlecht?

Habe diesen Fragebogen vorhin im Netz gefunden. Klar, wir jammern viel und gerne. Doch im Endeffekt,  können wir uns kaum beklagen, verglichen damit, wie es anderen geht.

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Ist das Konversation?

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Hachja,  es gibt Whatsappverläufe, die ich einfach nur liebe. Besonders gefallen tun mir die, die einfach enden, weil eine Person nicht mehr antwortet.
Oder die, die immer nach dem gleichem Schemata ablaufen.

A: Hey:)
B: Hi:)
A: Wie gehts?
B: Gut und dir?
A: Auch. Und sonst so?
B: Nichts besonderes. Gibts bei dir was spannendes?
A: Nope

Immer wieder das gleiche. Yeeeeeaaaah 😀

Kopfsalat

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„The problem with the future is that it keeps turning into present“

-Groß erläutern braucht man diesen Satz nicht. Er erklärt sich von selbst,  jeder kennt das Gefühl. Man muss Entscheidungen treffen und Sachen planen, obwohl man nicht will. Doch man muss. Weil das Leben nicht wartet. Weil die Zeit verschwindet. Doch was ist richtig und was ist falsch? Reicht Plan A? Plan B? Plan C? Was bereue ich, wenn ich Plan A nehme? Was, wenn Plan B scheitert? Auf Plan C setzen? Welchen Plan setzte ich überhaupt um? Fragen über Fragen. Sie ergeben Kopfsalat. Und das ist das schlimmste. Denn man kann nicht aufhören, über diese Dinge nachzudenken.  Man kann nicht vor sich selbst weglaufen. Die Gedanken kommen mit. Auch wenn man nach außen hin eine Fassade aufbaut, innen bleiben sie. Nur wenigen Menschen erlaubt man einen Blick hinter die Fassade. Und noch weniger davon, verstehen einen wirklich. Aber wenn sie es tun, dann können manche Sätze von ihnen mitten ins Schwarze treffen. Sätze, die einem klarwerden lassen, was man sich selbst nicht eingesteht.
Larissa schrieb mir “ Nun denn, ich glaube, wir sind beide ganz gut darin, uns Gedanken über eine Entscheidung zu machen, die wir längst getroffen haben“.
– Du hast recht♡.Mitten ins Schwarze.

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*orders 90 cats*

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Erst neulich habe ich den Spruch gelesen “ Man hat vor Ewigkeiten aufgehört,  Katzen anzubeten. Leider hat das niemand den Katzen gesagt“. Also wer Katzen hat, weiß was damit gemeint ist. Diese unglaublichen Blicke der Katze, wenn man es wagt, ihr günstiges Katzenfutter anzubieten oder der plötzliche Launenumschwung von „Bitte kraul mich“ zu „Fass mich bloß nicht an“ sind nur ein paar der Dinge, die sie sich leisten. Dennoch gibt es viele Menschen, die sie sich trotzdem oder vielleicht grade deshalb als Haustier halten. Warum? Ich weiß es nicht. Ehrlich gesagt, brauche ich auch keinen Grund dafür, eine Katze in meinem Leben zu haben. Fakt ist – sie gehören definitiv zu meinem Leben dazu♥

Vom Lernen „Nein“ zu sagen

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„Mach doch mal dein Fenster zu“ -„Nein“ „Wieso denn nicht?“

„Hast du heute Zeit?“ -„Nein, tut mir leid, aber heute nicht“ „Warum nicht?“

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Durchschnittlich trifft man am Tag rund 20.000 Entscheidungen. Der Wecker klingelt und einem geht durch den Kopf “ Liegen bleiben oder aufstehen?“ Man guckt aus dem Fenster, sieht den Regen und denkt sich „Rad oder Bus?“ Vor sich selbst, muss man solche Entscheidungen nicht rechtfertigen. Vor anderen schon. Warum? Warum nicht? Wieso? Weshalb? Sag doch mal warum…

-Man muss lernen „Nein“ zusagen ohne sich dafür zu rechtfertigen. Es ist einfach so. Warum sich selbst verteidigen müssen.

Nein.

 

 

„Ist der Horizont weit weg?“

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Ich saß gestern 30 Minuten im Auto neben einem 4-Jährigen Kind und war überrascht, wie viele Fragen Kinder innerhalb der kurzen Zeit stellen können. „Warum gehen die Regentropfen auf der Scheibe zur Seite? Warum läuft mein Lieblingslied nicht im Radio? Kannst du dich auch so verrenken wie Hundi *Das Kuscheltier, was zu einem Knoten verformt wurde- hä natürlich kann ich das?*? …

Aber mal ganz ehrlich- durchschnittlich stellt ein 4-Jähriges Kind am Tag rund 400 Fragen. Mir kam der Gedanke, dass ich heute definitiv nicht mehr so viele Fragen stelle. Eigentlich sind es sogar immer die selben. “ Wie gehts? Wie spät ist es? Was machst du grade? Kannst du mir mal _________ geben?“ – um dem entgegen zu wirken, habe ich es heute mal mit „Fragenstellen“ versucht. Und was war die Standartantwort? -„Google es doch“ . Ahhhhhh ja. Deshalb stellt man weniger Fragen. Na gut, Problem gelöst. Aber das ist ja auch ein Vorteil an Google. Man kann sämtliche Sachen suchen, auch wenn sie noch so dumm sind und wenn man mal was nicht weiß, dann googlet es schnell und tut so, als hätte man es auch ohne Internet gewusst. Was ist eure Meinung dazu? DSC06495